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EBB Erdwärme Berlin - Brandenburg GmbH

 
   
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

FASEROPTISCHE TEMPERATURMESSUNG

  • Moderne faseroptische Temperaturmessverfahren ermöglichen linienförmige Temperaturmessungen
    entlang einer Glasfaser von bis zu 110 km Länge.
  • Die Methode der verteilten faseroptischen Temperaturmessung
    wurde bereits Anfang der 80er Jahre zur
    Überwachung von Höchstspannungskabeln entwickelt.
    Bei Kabellängen bis zu 10 km kann eine Temperaturmessgenauigkeit
    von ca. ± 0,2°C und eine Ortsauflösung
    von ± 0,5 m erreicht werden. Das Messprinzip
    der faseroptischen Temperaturmessung basiert auf der
    Rückstreuung eines in die Glasfaser eingekoppelten,
    kurzen Laserpulses (< 10 ns). Die Temperaturbestimmung
    erfolgt mittels Ramanspektroskopie am zurückgestreuten Licht. Aus dem Verhältnis der Intensitäten
    von Stokes- und Anti-Stokes-Linie wird die Temperatur berechnet. Die räumliche Zuordnung des Messwertes
    erfolgt anhand einer sehr genauen Zeitmessung, unter Berücksichtigung der Ausbreitungsgeschwindigkeit
    des Lichtes in der Glasfaser. In einer nur wenige Minuten dauernden Messung erhält man das Temperaturprofil
    entlang der gesamten Glasfaserleitung.

     

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