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EBB Erdwärme Berlin - Brandenburg GmbH

 
   
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Funktion einer Wärmepumpe

  • Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank – nur mit umgekehrter Zielrichtung:

    Beim Kühlschrank wird den Lebensmitteln Wärme entzogen, auf die Geräterückseite transportiert und dort an die Küchenluft abgegeben. Da die Wärme nicht allein von der kalten zur warmen Seite wandert, muß zum Transport Strom oder Gas eingesetzt werden.
    Bei der Wärmepumpe wird die Außenluft, das Erdreich oder das Grundwasser abgekühlt und die dabei gewonnene Wärme an das Heizungswasser abgegeben. Hier interessiert also nicht die Kälte-, sondern die Wärmeleistung; (obwohl dieselbe Technik im Prinzip auch zur Kühlung des Hauses eingesetzt werden kann und auch wird).

    Auf genaue technische Details soll hier nicht eingegangen werden. Nur soviel: Das Kältemittel wird in einem Verdichter komprimiert, wobei es sich erhitzt (wie die Luft in einer Luftpumpe). Diese Wärme kann nun in einem Wärmetauscher (Verflüssiger) an das Heizungswasser abgegeben werden. Durch die Abkühlung wird das ursprünglich gasförmige Kältemittel flüssig, steht aber noch unter hohem Druck. In einem Expansionsventil wird dieser Druck abgebaut, das Kältemittel versucht wieder in den gasförmigen Zustand überzugehen und kühlt dabei stark ab (wie Alkohol, der auf der Haut verdunstet). Das Kältemittel, das die Eigenschaft hat, bei niedrigsten Temperaturen (-30 bis -50°C) zu verdampfen, wird kälter als die Außenluft, das Erdreich oder das Grundwasser, denen dadurch in einem weiteren Wärmetauscher (Verdampfer) Wärme entzogen werden kann. Das gasförmige Kältemittel, wird anschließend wieder dem Verdichter zugeführt – der Kreislauf ist geschlossen.
    Wärme, die durch ihre niedrige Temperatur sonst nicht nutzbar ist, wird so auf ein höheres, für Heizzwecke verwertbares Temperaturniveau gepumpt. Dieses Verfahren funktioniert auch im tiefsten Winter. Das klingt unglaublich, liegt aber an dem physikalischen Gesetz, dass der absolute Nullpunkt bei - 273 Grad C liegt. Alles, was darüber liegt, ist Wärme, die genutzt werden kann.

    Allerdings wird für den Betrieb des Verdichters auch Energie (Strom oder Gas) verbraucht, und zwar um so mehr, je größer die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle (z.B. dem Grundwasser) und Heizungswasser ist. Aber dieser Energieverbrauch liegt wesentlich unter dem eines konventionellen Heizkessels, bei dem das Wasser direkt aufgeheizt wird und bei dem ein großer Teil der Wärme ungenutzt durch den Schornstein verschwindet.

    Eine konventionelle Heizung kostet laufend viel Geld: Die Betriebskosten für konventionelle, fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Pellets sind mittelfristig unberechenbar und werden durch Nebenkosten wie Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer, Miete für den Gaszähler, Schornsteinfeger, Abgastest, Wartungsarbeiten u.v.a.m. weiter erhöht.

    Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe liegen je nach Größe beim Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern ca. 2.000 Euro bis 4.000 Euro höher als die von Brennstoffheizungen. Die Betriebskosten reduzieren sich jedoch auf Grund der Primärenergieeinsparung gegenüber konventionellen Heizsystemen erheblich, d.h. die zusätzlichen Investitionskosten haben sich in kürzester Zeit amortisiert.

    Mit einem Erdwäre-Wärmepumpen-Heizsystem machen Sie sich unabhängig von Energiekrisen und dem ständigen Krieg um die Ölvorkommen und fossile Brennstoffe.

    Zur Veranschaulichung der einzelnen Funktionen klicken Sie bitte auf die jeweilige Animation:

    Animation Wärmepumpenfunktion
    Animation Passive Kühlung mit Wärmepumpe
    Animation Aktive Kühlung mit Wärmepumpe

    Mit einem Wärmepumpen-Heizsystem machen Sie sich unabhängig von Energiekrisen und dem ständigen Krieg um die Ölvorkommen und fossile Brennstoffe.

    Mit der Entscheidung für eine Wärmepumpe geben Sie Ihr Geld nicht aus, sondern legen es gut an!


    Wärme aus Grundwasser Wärme aus dem Erdreich  

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