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EBB Erdwärme Berlin - Brandenburg GmbH

 
   
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Wärme aus dem Erdreich


Wärme aus dem Erdreich - Erdwärme - Gespeicherte Sonnenenergie - auch nachts und im Winter
Im Erdreich ist genügend Sonnenenergie gespeichert: nicht nur für die Nacht, sondern auch um den gesamten Winter damit heizen zu können.

Erdreich ist (fachgerecht genutzt) der beste und kostengünstigste, natürliche Energiespeicher (das macht Erdwärme auch bei der Warmwasserbereitung überlegen gegenüber thermischen Solaranlagen).
Die Erdwärme besteht zunächst aus der im Sommer gespeicherten Sonnenenergie. In sehr tiefen Bodenschichten (> 100 m) überwiegt allmählich der Wärmestrom aus dem Erdinnern (Geothermik).
Zur Nutzung der Erdwärme gibt es verschiedene Systeme.


Beim System Sole/Wasser werden Kunststoffrohre ins Erdreich verlegt, durch die ein Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser fließt. Diese Sole wird im Wärmepumpenverdampfer unter die Temperatur des umgebenden Erdreichs abgekühlt, so daß die Sole Wärme aus dem Erdreich aufnehmen kann. Dieses Verfahren hat gegenüber der Grundwassernutzung den Vorteil, daß es fast überall ohne Risiko anwendbar ist. Die Kunststoffrohre können sowohl horizontal als auch vertikal verlegt werden.

Bei horizontaler Verlegung der Kunststoffrohre in 120 bis 150 Zentimeter Tiefe muß die Fläche des Erdreiches etwa ein- bis zweimal so groß sein wie die Wohnfläche, um das Haus monovalent beheizen zu können. Die Erdreichfläche kann um so kleiner sein, je besser das Haus gedämmt ist. Und: Je feuchter der Boden, desto besser die Wärmeübertragung. Der Wärmeentzug pro Quadratmeter Erdoberfläche liegt ungefähr zwischen 20 W bei relativ trockenen, und bis 50 W bei eher nassen Böden.


Die vertikale Verlegung, bei der senkrechte Erdsonden 30 bis 100 Meter tief in den Boden gebracht werden, braucht erheblich weniger Fläche und ist nicht zuletzt deshalb im Kommen. Wichtig: Für vertikale Erdsonden muß eine wasserrechtliche Erlaubnis eingeholt werden! Die vertikalen Sonden bestehen entweder aus einem Koaxialrohr, wobei die Sole durch das innere Kunststoffrohr nach unten und über das äußere Rohr wieder zurück nach oben fließt. Oder sie bestehen aus vier parallelen Rohren mit zusammen etwa 10 cm Durchmesser, wobei die Sole durch zwei Rohre nach unten gepumpt, dort umgelenkt und durch die anderen beiden Rohre wieder nach oben gefördert wird.
Die Wärmeübertragung vom Erdreich an die Sole ist um so besser, je mehr Grundwasser vorhanden ist; im günstigsten Fall liegt die Wärmeentzugsleistung bei etwa 80 bis 120 W pro laufendem Meter. In der Praxis kann aber einer 100 m tiefen trockenen Bohrung etwa 5 kW Wärme dauerhaft entzogen werden. Falls das nicht ausreicht, müssen mehrere Bohrungen mit einigen Metern Abstand eingebracht werden. Bei größeren Gebäuden mit Pfahlgründung können auch die Betonpfähle zur Wärmegewinnung genutzt werden, wenn sie mit Kanälen für die Sole ausgestattet sind.

Egal für welches System Sie sich entscheiden: Erdwärme steht Ihnen ein Leben lang kostenlos zur Verfügung.

Wir beantworten Ihnen gern Ihre Anfragen

 
 

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